Grundsätze für die Weinlagerung
Grundsätzlich gilt bei der Weinlagerung, dass man auf die Temperatur, die Ruhe, die Feuchtigkeit der Luft sowie die Dunkelheit achtet. Die Reife und die Entwicklung des Weines ergeben sich aus diesen vier Punkten, damit der Wein reifen kann. In einem Holzfass oder einer Flasche kann der Wein durch verschiedene Prozesse, welche auf chemischem Wege zustande kommen, reifen und gären. Die Weinlagerung wird außerdem von der Entwicklung und der Reifung des alkoholischen Getränkes abhängig gemacht. Die Temperatur ist bei der Lagerung ein ausschlaggebender Punkt, wobei dieser nur wenige Schwankungen zulassen darf. Die Flaschen benötigen bei der Lagerung Ruhe und sollten nicht dauernd bewegt werden. Auch Sonnenlicht und andere Lichtquellen sind für die Lagerung nicht ideal ausgerichtet. Eine Vielzahl an Richtlinien ist zu beachten, wenn die Lagerung von Wein in Erwägung gezogen wird.
Wichtige zusätzliche Faktoren zu beachten
Bei der Weinlagerung sind weitere interessante und wichtige Faktoren auf alle Fälle zu beachten. Die Luftfeuchtigkeit spielt eine wesentliche Rolle, da die Flaschen, welche für die Lagerung gedacht sind, luftdicht verschlossen werden. Sollte der Korken nicht ordnungsgemäß verschlossen sein, entstehen schädliche Bakterien, welche sich in dem Wein ausbreiten können. Die Luftfeuchtigkeit sollte sich in einem guten Mittel befinden, wobei die Werte nicht unter 50 Prozent liegen dürfen. Sollte die Feuchtigkeit über 75 Prozent liegen, schadet dies dem Korken, welcher sich in der Weinflasche befindet. Ruhe ist ein sehr wichtiges Thema, wenn es um die Weinlagerung gehen sollte. Ein Platzieren von einem Ort zum anderen ist bei der Lagerung des Weines auf keinen Fall vorteilhaft. Es dürfen etwaige Temperaturschwankungen auftreten, jedoch sollten sich diese auch in einem normalen Richtwert befinden. Die Flaschen, welche Ruhe zur Lagerung benötigen, dürfen auch nicht gedreht werden. Sie sollten nach Möglichkeit mit dem Etikett nach oben liegen, damit man ein sehr leichtes Auswählen des Weines in Betracht ziehen kann.
Entwicklung und Reife des Weines
Die Weinlagerung wird vor allem durch die Reife und die gesamte Entwicklung geprägt. Je jünger der Wein ist, desto geringer ist seine Qualität. Dies ist auf die Inhaltstoffe zurückzuführen und auch die chemischen Veränderungen wirken sich zu einem Fall positiv oder negativ auf die Lagerung des Weines aus. Besonders Ruhe wird von einem Wein benötigt, wenn dieser gelagert wird. Je länger der Wein gelagert wird, desto besser wird seine Qualität. In einem Holzfass gärt der Wein am besten und erhält dort auch seine nötige Ruhe und Dunkelheit, die er für die Reife benötigt. Sollte man Wein in einem Weinkeller lagern wollen, sind auch hier verschiedene Schwankungen der Temperatur erlaubt. Mindestens bis zu sechs Grad darf die Temperatur abweichen, damit eine optimale Weinlagerung in Erwägung gezogen werden kann. Sollte Wein in einem Keller gelagert werden, sollten jegliche Arten von Lichtzufuhr vermieden werden. Diese können die Qualität des Weines bei der Lagerung sehr vermindern und der Wein selbst kann nicht mehr genossen werden. Außerdem ist zu beachten, dass es zu keiner Austrocknung des Korkens kommt und die Lagerung sollte optimal auf die Bedingungen des Lagerortes zugeschnitten sein. Wenn diese Richtlinien beachtet werden, steht einer Weinlagerung nichts mehr im Wege.
Picture: PANORAMO – Fotolia
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